„WDR“ testete Billig-Schneefräse von „Obi“. Fazit: Auf ganzer Linie durchgefallen!!!

Der Fersehsender „WDR“ zeigte in seiner Sendung „Markt“ sehr deutlich auf, daß die vermeintlichen Superschnäppchen meist ein „Schuß in den Ofen“ sind. Am 14. November 2011 wurde ein Schnäppchen-Angebot von „Obi“ unter die Lupe genommen. Hierbei handel es sich um eine Schneefräse die für 399,- € angeboten wird. Der Laie wird sich denken : „Viel Geld für eine Schneefräse.“ Aber weit gefehlt ! Das Ding ist seit Geld nicht wert. Was bei diesem Schnelltest zu Tage kam bestätigt genau das, vor dem wir schon seit Jahren warnen. „BILLIG IST NICHT PREISWERT !“ In diesem Test sollte besagte Schneefräse gegen eine handelsübliche Schneeschaufel antreten. Dieser Test fand in einer Ski-Halle in Norddeutschland statt. Der Schnee wurde extra noch vorher von einer Pistenraupe aufgelockert, damit die Schneeverhältnisse etwa den entsprechen, wie Sie Otto-Normalverebraucher im Winter vor der Haustüre vorfindet.

Aber zum direkten Vergleich kam es letztentlich nicht, den die Fräse sprang nur kurz an und gab dann keinen Mucks mehr von sich. 3 Techniker, unter anderem ein Herr des TÜV-Rheinland und ein Pannenhelfer vom ADAC brachten die Schneefräse nicht zum Laufen. Mal war der Zündfunke da, dann mal wieder nicht. Der Techniker des ADAC stellte erhebliche Mängel in der Zündleitung bzw. im Anschlußkabel des Ölsensors fest. Fazit : nach über 1,5 Stunden gaben die Techniker erfolglos bei der Schneefräse auf.

Von der Optik sah die Billig-Schneefräse von „Obi“ wie die Schneefräsen von Alko, MTD oder Mc Culloch aus. Der große Unterschied bei diesen Schneefräsen, die zwischen 400,- und 800,- € verkauft werden liegt beim Motor. In dieser Preisklasse haben so gut wie alle Fräsen nur No-Name-China-Motoren drauf, die sich je nach Preisklasse aber deutlich unterscheiden.

Da macht es Sinn etwas tiefer in die Tasche zu greifen und etwas mehr Geld zu investieren um nicht beim ersten heftigen Schneefall eine Pleite zu erleben. Wer allerdings beim Schneefräsen-Kauf auf „Nummer-Sicher“ gehen will sollte erst ab 800,-€ aufwärts einsteigen. Ab dieser Preisklasse bekommt man auch Qualität geboten von der man länger etwas hat, was sich unterm Strich meist auch auszahlt. Denn was nützt einem die tollste und schönste Schneefräse wenn sie schon im Startverhalten erhebliche Mängel hat. Wer bei Kälte und Schnee schon mal versucht hat am Motor herum zu fummeln weil die Krücke nicht anspringt, der weiß wie viel Freude das bereitet.

Also, bevor Sie sich mit einer Super-Schnäppchen-Billig-Schneefräse bei Eiseskälte herumärgern müssen, greifen Sie lieber zur altebewährten Schneeschaufel, oder investieren einmal mehr als 1000,-€ beim Kauf eines solchen Geräts.

„BILLIG muß man sich leisten können !“ Denn „Billig“ heißt meistens „Zweimal gekauft.“

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2 Comments

  1. Lemar says:

    Mit Schneefräsen ist das so eine sache, es ist leicht gesagt nimm die oder die.
    Man muss auf die Beschaffenheit des Untergrundes achten, ist er eben oder uneben.
    Bei glatten Untergrund würde ich eine zweistufige Fräse einsetzen ( Einzugsschnecke mit separatem Schleuderrad und einer Gummischürfleiste. Ist der Boden uneben, dann eine einstufige Fräse, die Einzugsschnecke ist mit einer Gummileiste versehen und gleicht so Unebenheiten besser aus. Es kommt zu weniger Stockungen. Was wichtig ist, wie weit soll der Schnee geworfen werde, wie viel platz ist vorhanden? Das Fahrwerk ist zweitrangig, Raupengummi ist gut wenn Treppen vorhanden sind, sie lasse sich gut befahren. Aber das händling der Gummiketten ist Übungssache, durch die Einzelradlenkung. Bei normalem Gelände ziehe ich einen Radantrieb vor. Auf grosse Räder ist zu achten. Elektrostart ist gut, setzt eine ständige pflege der Batterie voraus und auch auf das Benzin ist zuachten. Ich würde eine Beratung beim Fachhandel anraten, ein Vorführung, auch ohne Schnee ist wichtig. Auf einen guten Markenmotor sollte man achten, noch wichtiger ist der Service vor Ort, wie schnell wird geholfen.

    • Ihrem Kommentar kann ich nur in Teilen zustimmen. Ob einstufige, oder zweistufige Schneefräse hängt für mich nicht unbedingt mit der Bodenbeschaffenheit zusammen, sondern eher mit der Scheemenge, oder der Schneebeschaffenheit. Ist der Schnee stark verharscht, oder sind auch vereiste Klumpen mit dabei, würde ich immer zu einer Zweistufigen raten, weil die durch die Einzugsschnecke auch so etwas packen. Man sollte auf jeden Fall darauf achten, ob sich der Abstand der Fräse zum Boden einstellen läßt(Gleitkufen). Bei unebenen Bäden, oder geschotterten Hofeinfahrten ist das wichtig. Elektrostart ist sehr enpfehlenswert, damit auch mal die Frau, oder eine ältere Personen das Gerät starten kann. Wirklich gute Geräte (wie z. B. die Frasen von Toro) haben beim E-Start keine Batterie mehr, die man warten und pflegen muß. Toro-Schneefräsen haben einen kurzen Kabelstummel am Gerät, an dem man zum Starten ein Verlängerungskabel anschließen kann. Dazu ist natürlic eine Steckdose in der Nähe von Nöten. Mit Batterien im Winter ist das immer so eine Sache. Oft ist die Batterie leer, wenn man sie braucht und dann muß man doch wieder von Hand starten. Schnbeefräsen mit Raupenketten sind meiner Meinung nach gut, wenn man starke Steigungen zu bearbeiten hat. Ansonsten schwerer zu handeln als Schneefräsen mit Rädern. Leider gibt es im unteren Preisniveau sehr viel Schund auf dem Markt. Die billigen Geräte sind fast überwiegend mit No-Name China-Motoren ausgestattet. Da kann es unter Umständen schwierig werden Ersatzteile dafür aufzutreiben. Ich würde bei einer Schneefräse immer zu einem Markengerät mit einem Markenmotor raten. Da ist es relativ einfach eine Werkstatt zu finden, oder eine Teil zu bekommen, wenn mal was nicht funktioniert, oder defekt ist. Generell kann man sagen, vernünftige Schneefräsen, fangen erst bei ca. 600,- € aufwärts an. Darunter bekommt man selten was Gutes.

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