Kettenantriebsrad der Motorsäge regelmäßig prüfen

Jedes Jahr kommt es viele Male vor, daß Kunden mit Ihrer Motorsäge zu uns in den Laden kommen mit der Bitte, ob wir mal prüfen könnten warum sich die Sägekette Ihrer Motorsäge permanent lockert. Meist ist der Grund schnell gefunden.

 

Häufigste Ursache dafür daß sich eine Sägekette nach dem Spannen viel zu schnell wieder lockert ist ein verschlissenes Kettenantriebsrad. Das Kettenantriebsrad, auch Kettenrad genannt, die Sägekette und das Schwert (Schiene) bilden zusammen die sogenannte Schneidgarnitur der Motorsäge. Je nach Beanspruchung, Holzart und Verschmutzung des zu sägenden Materials muß eine Sägekette mal öfter, und mal weniger oft geschärft werden. Daß heißt, eine Sägekette nutzt sich im Laufe der Zeit ab. Bei halbwegs normaler Nutzung einer Motorsäge hält die Schiene und das Kettenrad ca. 5 bis maximal 6 Ketten stand. Dann sind die beiden Komponenten, Schiene und Kettenrad in der Regel so weit verschlissen, daß ein normales arbeiten damit nur noch schwer möglich ist. Obwohl die Sägekette, als auch die Schiene und das Kettenrad aus Metall sind, nutzen sie sich alle 3 Komponenten durch die irrsinnige Reibung ab. Sie verschleißen !

 

Die Nut einer handelsüblichen Motorsägen-Schiene ist je nach Marke und Art (Profi- oder Hobbysäge) zwischen 1,1 und 1,6 mm breit. In dieser Nut läuft die Sägekette jeder Motorsäge. Im Laufe der Zeit wird diese Nut in der Schiene aber durch Abnutzung immer breiter. Mit jedem Zehntel Millimeter den die Kette in der Schiene an Platz gewinnt, verliert sie an Führung. Nutzt sich die Nut der Schiene zu weit ab, fängt die Kette irgendwann an zur Seite weg zu kippen, was zur Folge hat, daß ein gerader Schnitt kaum mehr, oder gar nicht mehr möglich ist.

 

Die Reibungskräfte die entstehen, wenn die Kette um die Schiene und das Kettenrad flitzt, nutzen also nicht nur die Schiene, sondern auch das Kettenrad ab. Nach 2 bis 3 Sägeketten sieht man bei genauerem Hinsehen meist schon eine winzige Kerbe, bzw. eine kleine Vertiefung im Kettenrad. Das sind die Wunden die eine Sägekette hinterläßt, wenn sie sich um das Antriebsrad der Kette bewegt. Mit jeder Kette die über das Kettenantriebsrad läuft, wird auch der Grad der Abnutzung immer deutlicher. Wenn die Sägekette schon eine ca. 2 mm tiefe Kerbe in das Kettenrad gesägt hat, sollte das Kettenrad auf jeden Fall erneuert werden. Zu langes Sägen mit einem verschlissenen Kettenantriebsrad erhöht den Verschleiß der Kettenglieder. Die Kette wird dadurch immer länger ! Dies geschieht um so schneller, je schlechter der Zustand des Kettenrades ist. Auf dem Bild sieht man links ein extrem verschlissenes Kettenrad und rechts ein neues. Der Unterschied ist gewaltig. Viele unserer Kunden sind oft verwundert, daß eine Sägekette ein Ritzel (Kettenrad) im Laufe der Zeit komplett durchsägen kann. Das es möglich ist , sieht man am linken Antriebsrad.

 

Unser Tip: Bei jedem Kettenwechsel – Ritzel prüfen !

 

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1 Comments

  1. Richtig ! Das sollte auch regelmäßig geprüft werden. Ein verschlissenes Kettenantriebsrad schädigt die Kette.

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